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Die Fahrschule für Papenburg und Leer!
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Praktischer Unterricht
Die Fahrschule bietet regelmäßig theoretischen Unterricht an:
Dienstags und Donnerstags jeweils von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr
Es besteht Teilnahmepflicht.
Der Unterricht ist in Grund- und Zusatzstoff unterteilt:
Wer die Klasse B erlernt, besucht dazu mindestens 14 (= 12+2) Doppelstunden theoretischen Unterricht. Für denjenigen, der irgendwann auf die Klasse BE aufstocken möchte, kommt kein weiterer theoretischer Unterricht hinzu.
Praktischer Unterricht
Das Prinzip der Stufenausbildung
Der praktische Unterricht beginnt mit der Grundausbildung und wird mit der besonderen Fahrausbildung abgeschlossen. Die Dauer der Grundausbildung ist stark abhängig von der Fertigkeit bzw. der Mitarbeit des Fahranfängers. Der Fahrlehrer erkennt, ob der Fahranfänger die nötigen Grundfahraufgaben beherrscht oder nicht.
Die Fahrausbildung ist in verschiedene Teile gegliedert, die aufeinander aufbauen, und bei denen absolut keine Vorkenntnisse notwendig sind.
Man unterscheidet insgesamt sechs Ausbildungsstufen:
Grundstufe
Überprüfen des Fahrzeugs, Einsteigen, Einstellungen
Vorbereitung
Erklärung der Kontrolleinrichtungen
Anfahrübungen, Lenkbewegungen, Bremsen, Schalten
Mindestmaß an Sicherheit in der Fahrzeugbedienung
Aufbaustufen
Bewegen des Fahrzeugs im einfachen Verkehr, Blicktechnik, Einordnen, Abbiegevorgänge die so genannten "Grundaufgaben": Rückwärtsfahren, Parken, Wenden. Trainieren verschiedener Fahrmanöver und Handlungsabläufe.
Leistungsstufe
Einbeziehen der Verkehrs- und Vorfahrtsregeln, Verkehrszeichen, Beurteilung des Fahrverhaltens der anderen Verkehrsteilnehmer, Festigung der Fahrzeugbedienung, Heranführen an schwierige Verkehrssituationen, Stufe folgender Sonderfahrten:
- Autobahnfahrten
- Überlandfahrten
- Fahrten bei Dämmerung oder Dunkelheit
Reifestufe
Selbständiges, sicheres Fahren auch im dichten Verkehr, Fahren nach Wegweisern, Wiederholung, evtl. Korrektur des bisher Gelernten (z.B. Grundfahraufgaben), sichere Fahrzeugbeherrschung in schwierigen Situationen, rechtzeitige Gefahrenerkennung, vorausschauendes Fahren, richtiges Reagieren auf Fehlverhalten, anderer Fahrstil: energiesparend, defensiv, aber zügig genug im Verkehrsfluss.
Prüfungsvorbereitung
"Belastungsproben", d.h. simulierte Prüfungsfahrten ohne Hilfe vom Fahrlehrer. Trainieren, bis die Leistungsfähigkeit auch unter Stress und mit Nervosität stabil genug ist. Vermeidung bzw. Aufbau von Stressfaktoren während der Fahrt. Das Prinzip lautet immer: vom Einfachen zum Schweren. Außerdem nimmt die Hilfeleistung des Fahrlehrers zum Ende der Ausbildung hin ab. Jeder sieht, dass hier einiges verlangt wird. Deshalb kann auch niemand im Einzelfall vorhersagen, wie viele Fahrstunden ein Schüler bis zur nötigen Reife braucht. Erst die Fahrstunden, die man in der Reifestufe und in der Prüfungsvorbereitungsphase nimmt, bringen die nötige Sicherheit zum selbständigen Fahren. Hier kann natürlich auch der Fahrschüler mitentscheiden, wie viel Sicherheit er gerne haben möchte. Die Entscheidung, ob die Ausbildung eines Schülers abgeschlossen ist, muss jedoch der Fahrlehrer treffen (§ 6 Abs. 1 der Fahrschüler-Ausbildungsordnung).